Inken (Diana Amft), Victoria (Felicitas Woll) und Lena (Karoline Herfurth) spielen zusammen in einem alles andere als erfolgreichen Volleyballteam. Doch die ständigen Niederlagen ändern nichts an ihrem Spaß am Sport und noch weniger an ihrer Freundschaft. Zusammen träumen sie von Jungs und vom perfekten ersten Mal. Allerdings bleibt es vorerst bei den Träumen, denn in der Wirklichkeit nehmen ihre Dates meist eine überraschende und wenig glückliche Wendung.
Wie die meisten Teenagerkomödien dieser Art setzt auch Mädchen, Mädchen auf ziemlich eindeutige Gags und Witze. Dabei benehmen sich Inken, Victoria und Lena beinahe genauso wie die Helden in Harte Jungs, dessen Erfolgsrezept Dennis Gansel zusammen mit seinem Autorenteam Maggie Peren und Christian Zübert hier nur ganz leicht variiert. Doch gerade diese Nähe der Mädchen zu den Jungen hat etwas sehr Angenehmes und Beruhigendes. Zumindest in Komödien für Teenager scheint die Geschlechterdifferenz doch nicht so groß zu sein, wie immer befürchtet.
Und wenn es dann am Ende im Titelsong von Rita heißt, dass Mädchen "härter sein müssen", kann man darüber eigentlich nur lächeln, denn bei aller vorgeblichen "Härte" und aller verbalen wie visuellen Direktheit bleibt Mädchen, Mädchen doch eine romantische Träumerei. Die erste Liebe und die erste Leidenschaft mögen chaotisch und von zahllosen Rückschlägen überschattet sein, aber sie besitzen einen Zauber und eine Unschuld, an die man sich später wehmütig erinnern wird. --Sascha Westphal
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